20. Juli 2010

Angus & Julia Stone wollen Meer.

So riecht das Meer in Australien. Nein, so klingt es. Der lässige Folk von Angus & Julia Stone, versetzt mit Popelementen, akustisch und richtig laid back, schlägt alle in seinen Bann.


















Stimmlich taumelt man zwischen Angus’ klarer und Julias eckig, prägnanter Stimme hin und her und mag für den Moment des Hörens alle Hintergrundgeräusche ausblenden. Kein Wunder, dass Angus und Julia einschlugen und mit ihrem Debüt „A Book Like This“ in Australien 2008 wirklich alle möglichen ARIA-Preise einheimsten, von der besten Band bis zum besten Cover-Artwork. Im April 2010 kam ihr zweiter Longplayer „ Down The Way“, den die beiden selber produziert haben, in Deutschland raus, im gleichen Monat folgte die Tour, die komplett ausverkauft war.




















Doch wie fing der Zauber an? Nicht zuletzt hat man das der musikalischen Familie zu verdanken, in der Angus und Julia Stone in Sydney aufwachsen. Mit dem Glauben, dass der Vater die Songs seiner Coverband selbst geschrieben hat, schnappt man sich schon bald die herumliegenden Instrumente und klimpert selbst. Erst später bemerken die beiden, dass die Beatles auf ihrem weißen Album nicht Songs ihres Vaters, sondern dieser Pilzkopf-Songs musikalisch geklaut hat.

Man verbringt die jugendliche Zeit mit langweiligen Hilfsjobs oder gibt Trompeten- Unterricht, bis Julia schließlich ihren Bruder überredet, bei den Open Mic-Gigs in der Umgebung aufzutreten. Ihre anfängliche Hintegrund-Stimme wird bald voll eingeplant und so spielt Julia bei diesen Auftritten auch bald eigene Stücke, begleitet von Angus. Zur Aufnahme kommt es im Hause Stone schließlich fast wie von selbst und so bringen die beiden in Eigenregie im August 2006 die „Chocolate And Cigarettes“ EP raus, die sie bei ihren Auftritten so gut verkaufen, dass schon bald heimische Radiosender und auch ein Booker aufmerksam werden. Hier das Video zur Single "Mango Tree", bei dem die beiden auch selbst Regie geführt haben.



Es geht weiter wie in einem Musiker-Märchen: Man spielt einige Festivals in Australien, reist mit der zweiten EP „A Heart Full Of Wine“ in der Tasche nach London und darf auch da veröffentlichen. Ein Jahr später packt man dann noch den Drummer Mitchell Connelley mit in den Flieger und beginnt an neuen Sachen zu arbeiten. Auf tatkräftige Unterstützung kann man dabei von Fran Healy setzen, Singer-/Songwriter-Kopf von Travis.
















Und so stückelt sich in seinem Wohnzimmerstudio nach und nach ein Lied ums andere für ihr Debüt-Album „A Book Like This“ zusammen. Schließlich wird das Ganze mit Aufnahmen im heimischen Studio in Newport beendet und so erscheint im März 2008 die Platte in Australien, im Mai dann auch in Europa und Japan.

Mit Album Nummer 2 kann sich wirklich niemand mehr dem hypnotischem Charme dieser Band entziehen. Schon gleich die erste Single "And The Boys" bekam man nach dem ersten Hören einfach nicht mehr aus seinem Kopf heraus...



Das Video zur zweiten Single "Big Jet Plane" - übrigens schon auf dem Solo-Album von Angus Stone unter dem Namen Lady Of The Sunshine veröffentlicht -  wurde im westlichen Teil von Sydney gedreht; als Hauptakteurin ist die Neuseeländische Schauspielerin Emily Barclay zu sehen.



Das Video zu "Black Crow", der dritten Single von "Down The Way", wurde von Nick Murray Willis auf Basis seinen Kurzfilms "The Hatch" produziert.



Doch erst live und in Farbe lässt sich der Zauber dieser Band am Besten erleben, denn dann kommt das gesamte musikalische Potenzial von Angus & Julia Stone erst voll zur Geltung. Nun kommen sie noch einmal Mitte November für fünf Termine nach Deutschland.

14.11.2010 München - Backstage Werk
16.11.2010 Münster - Gleis 22
17.11.2010 Köln - Kulturkirche
18.11.2010 Hamburg - Uebel & Gefährlich
19.11.2010 Berlin - Astra

Tickets für die Shows gibt es ab dem 23. Juli zwischen 16 und 17 Euro zzgl. Gebühren an allen bekannten CTS-VVK-Stellen sowie unter der Hotline 01805-853 653 (14ct/min /Mobilpreise können abweichen).

Wäre das nicht schon genug, steht bereits die nächste Single in den Startlöchern - "Hold On", der erste Track vom Album.

16. Juli 2010

Scarlett Belle setzen auf Sweet Soul Music.

Scarlett Belle - das sind Tamara Jaber und Reigan Derry, das heiße New Urban Pop Duo, das bereit ist, die Musikcharts zu stürmen.

Im ständigen Wechsel zwischen Los Angeles und Sydney arbeiten die beiden gerade mit Größen wie Ne-Yo, Snoop Dogg, JR Rotem (Britney Spears, Rihanna, Jason Derulo, 50 Cent), Nate Dogg und dem Produktionsteam (Rihanna, Beyonce, Chris Brown) sowie den gefeierten Australischen Produzenten Rudy und Israel an ihrem Debut-Album.





















Tamara kennen die meisten Australier bereits als Mitglied der ARIA Award-Gewinner und Popgruppe Scandal'us, die bei 'Popstars 2' im Jahr 2001 zu Ruhm und Ehre gelangen. Reigan hatte sich ebenfalls in einer Castingshow versucht, nämlich bei 'Australian Idol 2006'.

Als Tamara Reigan eines Tages im Fernsehen singen hörte, dachte sie sich: 'Wow, dieses Mädel ist einfach hinreißend'. Wenig später rief sie bei ihr an und fragte, ob sie nicht zu ihr nach Sydney kommen und mit ihr zusammen singen wolle. Gesagt, getan. Auch drei Jahre später sind die beiden immer noch unzertrennlich.

Beim Good Vibrations Festival in Sydney 2007 trafen sie zufällig auf Snoop Dogg, dem sie prompt ein paar Lieder vorträllern durften. Schon saßen sie mit ihm in selber Nacht im Aufnahmestudio. Kurz darauf luder die beiden ein, drei Monate mit ihm und seinem Kumpel Nate Dogg in seinem Studio in den USA zu verbringen und zusammen an ihrem ersten Longplayer zu arbeiten. Ein wirklich surreales Angebot, das sich Scarlett Belle niemals hätten träumen lassen können.
















Bei der Entstehung der Songs auf dem Album waren Tamara und Reigan komplett beteiligt, wobei die Lieder einen perfekte Rahmen für den lyrisch dominierenden R&B bieten, der Tamara's Sweetness mit Reigan's Soul verpackten Melodien vermischt.

Auf der einen Seite des Spektrums bietet der Erstling loungey, sinnlichen R&B mit langsamen Club Beats und auf der anderen sind es einfaich zwei natürliche Stimmen verpackt in super-catchy Pop Songs. Man füge eine gehörige Portion Female Power á la Destiny’s Child und ein kleines bisschen Herzschmerz dazu und man bekommt das ganze Paket: ein astrein handgemachtes Pop/R&B Debut.

Das Video zur ersten Single "Closure" sieht aus wie in einem typischen Gangsta-Clip - gefilmt wurde es allerdings in einem von Brisbane's stylishten Establissements mitten im "Valley".



Das selbst-betitelte Debut ist für August 2010 angesetzt, aber im Moment geht bei den zwei Damen alles etwas drunter und drüber. Wir freuen uns auf die neuen Monrose aus Australien - nur halt einen Tick besser!

14. Juli 2010

Paris Wells nimmt keine Gefangenen.

Bizarr.
Interessant.
Vielseitig.

Das sind die drei Worte, mit denen die Gang von Illusive das Zusammenspiel der lokalen Songstress Paris Wells und der Musiklegende Tex Perkins für "Goldie" - dem exklusiven Track von Paris' neuen Album - beschreibt.


Der Song ist ein 136BPM Elektro-Stampfer, der mit Retro-Orgel, klopfenden Dance-Beats und Paris' souligen Vocals wirklich bizarr, interessant und vielseitig zugleich ist. Aber der Mischung macht's. Sogar die tiefe Grabstimme von Tex Perkins fügt sich perfekt in den Track ein.


















Das ist alles unglaublich ansteckend, und obwohl das nicht die offizielle erste Single ist, macht uns "Goldie" schon ganz wild auf die bevorstehende Veröffentlichung von Paris' neuem Album "Various Small Fires", welche Mitte Oktober 2010 angesetzt ist.

"Goldie" feat. Tex Perkins


Doch Paris ist kein Newbie im Musikgeschäft, hat sie doch in den letzten Jahren immer öfters in Melbourne's heißesten Underground Pubs und Clubs die Meute zum Tanzen gebracht. 2007 ergatterte sie sich sogar den traumhaften Support-Spot für Justin Timberlake’s FutureSex/LoveShow Tour. Ihr erstes Album "Keep It" kam im Juli 2008 auf den Markt und verzückte bereits mit Motown-Klängen á la Amy Winehouse und Gabriella Cilmi.

Die erste Single daraus - "Dat Du Dat" - ist so voll gepackt mit versteckten Anspielungen, dass man immer wieder auf den Repeat-Knopf drücken möchte, um sich zu vergewissern, richtig gehört zu haben... 'though you’ve got all the things you supposed to have, don’t mean I’ll call unless I need it now, you’ve got to listen to me… Dat du dat du dat dat, I can feel you in my dat…’.



Hilltop Hoods ohne D12 auf Tour.

Gute Nachricht für alle Hilltop Hoods-Fans: Trotz Absage von D12 aufgrund terminlicher Überschneidungen avancieren nun Suffa MC, Pressure und DJ Debris zum Headliner der Shows in Deutschland.
Mit dabei haben sie Chefket aus Deutschland und einen zusätzlichen Special Guest, der schnellst möglich bekannt gegeben wird.




















16.07.2010 Köln – Underground
18.07.2010 Hamburg – Waagenbau
19.07.2010 Berlin – Festsaal Kreuzberg
23.07.2010 Graubünden – Open Air Val Lumnezia Festival
25.07.2010 Heidelberg – Karlstorbahnhof mit Gästen
26.07.2010 München – Ampere

12. Juli 2010

Pendulum vereinen Drum’n’Bass mit Rockmusik.

Pendulum sind trotz oder gerade aufgrund ihrer Einzigartigkeit höchst erfolgreich. Sie verbinden Drum’n’Bass mit einer Live-Band, paaren Clubmusik mit saftigem Rock, scharfen Rap-Lyrics und einem ausgeprägten Pop-Appeal.


















Und das nicht nur im Rahmen der Subkultur: Ihr aktuelles, im Juni 2010 veröffentlichtes drittes Album “Immersion” stürmte in England in der ersten Erscheinunsgwoche direkt auf Platz eins der offiziellen Top 40 Charts.




















Eines stand für die ursprünglichen Mitglieder Rob Swire (Vocals, Keyboards), Gareth McGrillen (Bass) und DJ Paul ‚El Hornet’ Harding von Anbeginn ihrer Arbeit im Jahr 2000 fest: Wenn man eine Band gründet, sollte sie anders klingen als alles, was man bis dahin gehört hatte. Im australischen Perth entwickelten sie einen Sound, der auf der hitzigen Drum’n’Bass-Clubmusik basiert, aber ebenso mit Pop-Anleihen spielt. 

Genretypisch erschienen in der Folge zunächst einige Maxis in Eigenregie, die Pendulum den angesagtesten DJs in der Hoffnung schickten, dass sie gespielt werden. Was auch geschah: Insbesondere in England, der Keimzelle dieses Stils aus hypnotischen Beat-Patterns und schrägen Klängen, stießen ihre ersten Arbeiten auf großes Interesse. Selbst die Vorreiter des neuen Tanz-Sounds, The Prodigy, bestellten bei Pendulum einen Remix ihres Megahits „Voodoo People“, der zur Clubhymne avancierte. 

So lag 2002 der Umzug des Trios nach London nahe. Kaum in der neuen Heimat angekommen, vervollständigten Gitarrist Peredur ap Gwynedd, Drummer Kevin ‚KJ’ Sawka und MC Ben ‚The Verse’ Mount die Truppe. In dieser Formation entwickelte sich Pendulums Sound aufs Neue, wurde um Rock-, Pop- und Soul-Versatzstücke ergänzt, ohne dabei die radikale Intensität ihrer ursprünglichen Drum’n’Bass Musik zu vernachlässigen. Die Fans bedankten sich.
















Gleich ihre erste in England veröffentlichte Single „Another Planet“ schaffte es in die Top 50 der Charts. Mit Veröffentlichung ihres Debütalbums „Hold Your Colour“ im Jahre 2005 manifestierten sich diese ersten Erfolge, stieg es doch in England und Australien in die Top 30 ein. Mit „In Silico“ von 2008 gelang ihnen dann der Schritt in die breite Öffentlichkeit. Das Album schaffte den Sprung auf Platz 2 der britischen Longplay-Charts, Singles wie „Propane Nightmares“ und „The Other Side“ erreichten die Top 10. 

Mit dem unlängst veröffentlichten dritten Werk „Immersion“ gehört das unkonventionelle Sextett nun endgültig in die Oberliga britischer Dance-Kultur. Das Album eroberte die Nr. 1 der Charts und auch international wird es als grandiose Symbiose aus Club-Culture, Popsongs und Rock-Vibe gefeiert.

Die erste Single daraus – "Watercolour" – kam am 2. Mai 2010 auf den Markt und schaffte es auf #4 in UK, und #37 in sowohl Australien als auch Neuseeland.



Die zweite Single "Witchcraft"  ist ab dem 18. Juli 2010 erhältlich. Das Video dazu gibt es schon jetzt.



Nun beehren die Australier Deutschland für einige ihrer atemberaubenden Konzerte – mit einem Sturm an Stilen, Ideen und klanglichen Zutaten inklusive. Live lassen sich Pendulum dabei zusätzlich von einigen Background-Sängern begleiten.

26.09.2010 München - Backstage Werk
05.10.2010 Hamburg - Markthalle
06.10.2010 Bochum - Zeche
07.10.2010 Berlin - Astra Kulturhaus

9. Juli 2010

Sarah McLeod gibt den Beat vor.

Erst Rockstar, jetzt Beatbox. Die frühere Frontfrau von The Superjesus Sarah McLeod durchquert zurzeit die Clubs dieser Welt, immer auf der Suche nach neuen und interessanten Klängen, die sie ihrem ahnungslosen Publikum präsentieren kann.
























Die Entdeckung dieser frischen Vibes haben ihre kreativen Säfte in Clubs überall von den USA über London, Paris und sogar bis Brüssel getragen. Nach der bereits 2009 erschienenden Single "Tell Your Story Walking", ist "Double R" - ab Ende des Monats digital erhältlich - das nächste Kapitel von Sarah's Reise auf die Tanzfläche. Gleichermassen ist das auch die erste Single, die von der geplanten Album-Trologie "Madness" gelüftet wurde. Ein Vorgeschmack, der die Geschichte von Sarah McLeod weiterhin interessant gestaltet sollte!

"Double R" im Grand Theft Remix Radio Edit:


"Tell Your Story Walking" ist ein Track, den sie als einen "seltsamen süchtig machenden Mix aus Pop und Dance" beschreibt. Sarah's Stimme hört sich dabei nicht unähnlich der von  elinda Carlisle in ihrer Blütezeit an. Und das soll nichts Schlechtes heißen!



Ladi 6 bringt uns Neuseelands Finest in Soul.

Die Ladi lässt wirklich nichts aus. Nach einem Feature auf dem hochgelobten jüngsten Werk von Blumentopf-DJ Sepalot (Red Handed), Supportshows für die gesamte Münchener Kombo in Köln und Osnabrück, für die Herren Mayer Hawthorne und Gil Scott-Heron bei ausverkauftem Haus, spielt Ladi 6 dieses Jahr nun auch auf dem Splash & dem Juicy Beats Festival.















Ladi 6 (Karoline Tamati) ist DIE Newcomerin im Bereich Urban-Music. Geboren in Auckland, Neuseeland, macht die Sängerin mit samoanischen Wurzeln eine Mischung aus Neo-Soul, HipHop, R&B & Reggae. Ihre Musik ist schön erfrischend und klingt wie die neuseeländische Antwort auf India.Arie, Joy Denalane & Lauryn Hill.




















Während Ladi 6 (Karoline Tamati) in ihrer Heimat schon als neuer Stern am Soulstimmen-Himmel gefeiert wird, gilt sie hier in Europa noch als Geheimtipp. Im Gepäck hat sie ihr am 20. Juli 2010 erscheinendes Album „Time is not much", das auf dem Berliner Label BBE (Heimat von Madlib, DJ Vadim und Julien Dyne) zu Hause ist.

Die erste Single "Walk Right Up" ist ein köstliches Stück kopfnickendem Downtempo-Hip Hop. Produziert von keinem Geringerem als Mu (Fat Freddy's Drop) und ihrem Live-Partner Parks.



Die neueste Single vom Album ist "Dark Brown":



Ihren Charme und ihre soulige Stimme könnt ihr an folgenden Terminen live erleben:

09.07.2010 Hamburg - Campus Open Air (17:20 Uhr)
25.07.2010 Gräfenhainichen - Splash Festival
30.07.2010 Karlsruhe - Zeltival (mit The Black Seeds)
31.07.2010 Dortmund - Juicy Beats Festival

7. Juli 2010

Itch-E & Scratch-E eröffnen die Tanzfläche.

Nach neun Jahren Abstinenz melden sich die Elektro-Pioniere Itch-E & Scratch-E aus der Versenkung zurück. Ursprünglich inspiririert durch die Überbleibsel der Post Punk/Noise Szene der 80er und dem Aufkommen der ersten Techno- und Rave-Kultur Anfang der 90er, feierten sie vor allem mit ihrem bisherigen Clubklassiker "Sweetness and Light" erste Erfolge.






















Zwischendurch trat das Duo bestehend aus Paul Mac und Andy Rantzen auch unter dem Namen Boo Boo & Mace! in Erscheinung.




















Die neue Single "r.E.f.r.E.s.h." gibt es bereits digital zu erwerben und hat sich schon als fester ARIA Club Hit etabliert.



Das neue Album mit dem passenden Namen "Hooray For Everything!" kommt am 23. Juli 2010 in die Läden. Eine weiterer Song daraus ist "Other Planets". So get on the dancefloor!



6. Juli 2010

Tame Impala sprechen aus ihrem Innern.

So hört es sich also an, wenn man aus dem Nichts kommt, aus der Tiefe des Raums, aus den Tiefen des Bewusstseins. Wenn man sich an ganz alte Musik erinnert und ganz neue macht. Die Einflüsse von Tame Impala - den zahmen Schwarzfersenantilopen - deuten auf Zeiten, als Musik noch vorzugsweise auf Vinyl erschien und die Stücke mindestens fünf Minuten lang sein mussten.
















Krautrock ist ein Vorbild, Psychedelika ebenfalls. Aber auch Yes kann man durchaus dazu zählen, und eigentlich alle Rockbands, die aus den staubigen, sandigen Gegenden dieser Erde stammen. Doch aus dem Wilden Westen Australiens (soll heißen Perth) stammmende Trio ist frischer, neuer, unverbrauchter, sie klingen durchaus nach einem neuen Jahrtausend, und das ist auch gut so. Ein Kompliment dafür, dass sie einem alten Sound neues Leben eingehaucht hat, dass sie ihre Wurzeln kennt und sich mit ihren Blättern zum Licht streckt.




















Gegründet wurde Tame Impala von Kevin Parker's original Blues/Jazz/Psychedelic Kapelle, die Dee Dee Dums. Damals saß Parker an den Drums und Luke Epstein spielte Gitarre. Ende 2007 wurde die Band umbenannt und ein neuer Schlagzeuger angeheuert. Zusätzlich beschränkte man sich auf die traditionelle Gitarre/Bass/Schlagzeug-Kombi und Epstein wechselte zu Sugarpuss.

Das Debut-Album "Innerspeaker" wurde in einer Strandhütte vier Stunden südlich von Perth aufgenommen und erschien am 21. Mai 2010 in Australien. Die erste Single "Solitude Is Bliss" erblickte bereits am 1. April 2010 das Licht der Welt. Bei uns ab sofort über iTunes erhältlich.



Zuvor gingen noch zwei EPs ins Land, wovon die zweite selbsbetitelte Platte Nummer 1 der Australian Independent Record Labels (AIR) Charta und Nummer 10 der ARIA Physical Singles Charta belegte.
"Half Full Glass of Wine" war davon der erfolgreichste Track.



Wie das live klingt, kann man bei der Tour von MGMT erleben, mit denen die Australier im Moment zum wiederholten Male unterwegs sind. In Deutschland ist leider vorest nur ein Termin geplant.
Da heißt es schnell Karten sichern!

24.08.2010 Berlin - Comet Club

5. Juli 2010

The Naked And Famous sind jung und hungrig.

Neuseeland beweist Geschmack. Da schafft es eine Band mit ihrer Single "Young Blood" direkt auf Platz 1 der Charts, was bei einem Sound, der stark an die famosen MGMT und Passion Pit erinnert, in einem Land wie Unserem schier unmöglich scheint.

















Doch wer steckt hinter The Naked And Famous? Der Name könnte jedenfalls auch auf eine Ansammlung von fragwürdigen Paris Hilton-Fotos deuten. Doch nein, der Titel stammt aus einer Zeile eines Tricky-Songs.

Thom Powers und Alisa Xayalith, die kreativen Kräfte hinter der fünf-köpfigen Band, haben sich an der Musikhochschule MAINZ in Auckland kennengelernt. Kurz darauf brachen sie ihr Studium ab, um sich ihren eigenen Weg ins Business zu bahnen. Nach zwei EPs auf dem Label Round Trip Mars, veröffentlicht die Band im August 2010 ihr Debut-Album "Passive Me, Aggressive You".




















Keine andere Kiwi-Band schaffte es in den letzten drei Jahren direkt an die Spitze der New Zealand Singles Charts. Hier das Video zum Erfolgsrezept "Young Blood":



Bisher unveröffentlicht, aber definitiv mit auf dem neuen Album, die Single "All of this".



Die erste EP "This Machine" kam bereits im Mai 2008 auf den Markt und bestach vor allem durch zwei Tracks, "Serenade" und "Kill the little black dots" - zwei Popsongs, die wie eine Mischung aus Belle & Sebastian und den Yeah Yeah Yeahs klingen. Zumindest ansatzweise.



Auf der zweiten EP "No Light" hieß die erste Auskopplung "Birds" und klang eher wie eine Hommage an 90er Indie-Kapellen wie Lush oder The Breeders.



Vor kurzem waren Sie nicht nur mit ihren Kiwi-Kumpanen Kids Of 88, sondern auch als Support der australischen Durchstarter The Temper Trap auf Tour.

Wir sind gespannt, wann diese fantastische Band zu uns nach Deutschland kommt. Zu hören gibt es sie schon jetzt auf iTunes und bei mir auf High Rotation!